Rezension: Göttlich Trilogie

Heute veröffentliche ich meine erste Rezension über ein Buch bzw. eine Trilogie. Da diese Bücherreihe schon etwas älter ist, konnte ich alle drei Bücher hintereinander lesen, was natürlich viel angenehmer und praktischer ist. Wenn ich monatelang auf den nächsten Teil eines Buches warte, vergesse ich meist die Hälfte der Geschichte wieder und das ist echt frustrierend.
Meine Erwartungen an diese Bücher waren sehr hoch, da ich nur positive Bewertungen darüber gelesen habe.


Über die Bücher

 

 

Band 1: Göttlich verdammt

Originaltitel: Starcrossed
Verlag: Dressler
Erscheinungsjahr: 2011
Seitenzahl: 494 Seiten
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

 

 

 

 

Band 2: Göttlich verloren

Originaltitel: Dreamless
Verlag: Dressler
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenzahl: 512 Seiten
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

 

 

 

 

Band 3: Göttlich verliebt

Originaltitel: Goddess
Verlag: Dressler
Erscheinungsjahr: 2013
Seitenzahl: 458 Seiten
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

 

 

Der Schuber mit allen drei Büchern erschien im Jahr 2013.

 

Die Autorin

Josephine Angelini  wurde in Massachusetts  geboren und studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Sie lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles.

 

Inhalt

Die 16-jährige Helen lebt mit ihrem Vater auf der kleinen Insel Nantucket irgendwo vor der Küste Amerikas. Ihr ganzes Leben lang bemüht sie sich schon unsichtbar und normal zu sein. Doch sie spürt, dass mit ihr etwas nicht stimmt, dass sie anders ist. Eines Tages zieht die Familie Delos auf die Insel und von da an ändert sich alles. Helen wird von schrecklichen Albträumen geplagt und verspürt immer diese innere Wut und hasst die Familie von Anfang an. Als sie Lucas das erste Mal in der Schule sieht, möchte sie ihn regelrecht umbringen, obwohl sie nicht sagen kann, wieso. Die restlichen Inselbewohner sind hin und weg von der neu zugezogenen Familie. Im Laufe des ersten Buches erfährt Helen, dass sie, so wie die Familie Delos, eine Halbgöttin ist. Sie nennen sich Scions und sich Nachkommen der bekannten griechischen Götter. Doch Helen und die Familie Delos kommen aus unterschiedlichen Familien/Häusern und deshalb besteht eine Blutfehde zwischen ihnen. Durch diese Fehde und von drei rachsüchtigen Furien angetrieben, wollen die Familien sich gegenseitig töten.

Lucas und Helen beginnen mit einem Kampf auf Leben und Tod, retten sich dann aber gegenseitig das Leben. Aus diesem Grund verschwinden die Furien und die Familie Delos hilft Helen. Langsam entdeckt sie ihre besonderen Fähigkeiten und verliebt sich in Lucas Delos. Das Mädchen lernt ihre besonderen Kräfte gezielt einzusetzen. Die Familie Delos und vor allem Lucas beschützen Helen, da sie gleich von mehreren Menschen verfolgt wird.

Plötzlich taucht ihre Mutter Daphne auf und erklärt Helen, dass Lucas ihr Cousin ist und die beiden deshalb nicht zusammen sein dürfen. Daraufhin wird Lucas wütend und will, dass seine Cousine ihn hasst und nicht mehr in seiner Nähe ist. Helen trifft das sehr hart, aber sie muss sich auf ihre Mission konzentrieren. Sie ist der Deszendent und muss jede Nacht in die Unterwelt hinabsteigen, um die Furien zu besiegen. Erst dann ist die Fehde vorbei und die Häuser müssen bzw. wollen sich nicht mehr gegenseitig umbringen. Die Unterwelt ist schrecklich und raubt Helen alle Kraft. Aber mithilfe von Orion, einem weiteren Halbgott, und Lucas, der doch nicht ihr Cousin ist, versucht sie, alle zu retten. Obwohl sich der zweite Trojanische Krieg anbahnt…

 

Meine Meinung

Der Anfang des Buches ist etwas holprig und ich brauchte einige Seiten, um in die Geschichte hineinzufinden. Doch als Helen endlich auf die Familie Delos traf und sich der Kampf zwischen ihr und Lucas anbahnte. konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich musste einfach weiterlesen und war voller Spannung und Hoffnung auf ein gutes Ende.

Der Schreibstiel des Buches ist sehr humorvoll und fließend zu lesen. Es sind angenehme einfache Sätze und man kann sich in die Geschichte schön hineinlesen. Die Protagonisten werden ziemlich genau beschrieben und man erhält auch einen schönen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.

Ein paar Kleinigkeiten hätte die Autorin ändern können. Beispielsweise erfährt man schon im ersten Teil, dass sie Helen nur aus eigenem Interesse anlügt und behauptet, Lucas wäre ihr Cousin und sie dürfen sich nicht lieben. Nervig finde ich auch, dass immer jeder irgendwie mit jemandem aus der Gruppe zusammen sein muss. Helen und Lucas, Cassandra und Orion, Jason und Claire, Ariadne und Matt,… Sowas kommt mir immer sehr unrealistisch vor.

Trotz allem finde ich die Trilogie sehr unterhaltsam, spannend und romantisch. Ich kann diese Bücher jedem empfehlen, der sich für die griechische Mythologie, Götter und junge Romanzen (wie Twilight) interessiert.

 

Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne.

Weitere Informationen und eine genaue Beschreibung der Geschichte und der Charaktere findet man auch auf dieser Homepage.

 

eure

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Bilder der Autorin von ihrer Homepage.

2 Gedanken zu „Rezension: Göttlich Trilogie

  1. Hallo Melissa!
    Danke für diese tolle Rezension! Ich bin schon öfter auf diese Trilogie gestoßen und habe sie mir nun auch gekauft. Ich liebe solche mystischen Geschichten.
    MfG Susanne

    • Hallo Susanne!
      Vielen Dank für dein Kommentar. Ja, ich mag solche Geschichten auch sehr gerne und freue mich immer, wenn ich weitere Bücher in dieser Art finde.
      LG Melissa

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