Rezension: Die Unwandelbaren 2 – Hydra

Das Buch

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsjahr: 2014
Seitenzahl: 351 Seiten
Band: 2
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
zu kaufen: Amazon

Reihenfolge

Teil 1: Die Unwandelbaren 1 – Pharos
Teil 2: Die Unwandelbaren 2 – Hydra
Teil 3: Die Unwandelbaren 3 – Arsida
Teil 4: Die Unwandelbaren 4 – Psira
Teil 5: Die Unwandelbaren 5 – Modia

Die AutorinLaura Labas

Laura Labas wurde 1991 in Aachen geboren und begann schon sehr früh mit dem Entwickeln von eigenen Welten und Geschichten. Mit 14 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman und von da an wusste sie, dass sie Autorin werden wollte. Neben ihrem Masterstudium schreibt sie mit großer Begeisterung und vergräbt sich in Fantasy, Drama und Romance.

Der erste Satz

Der Wind brachte den Regen und der Regen brachte Felicity.

Inhalt

Nachdem Reyna im ersten Band einige Probleme verursacht hat und auch einige Fehlentscheidungen getroffen hat, versucht sie diese nun wieder auszubügeln. Endlich gesteht Reyna ihrer besten Freundin Felicity, dass auch sie eine Pharos ist. Doch als diese erfährt, dass Cadan dieses Geheimnis schon lange wusste, braucht sie eine Zeit lang Abstand von Reyna. Aber nicht nur Feliz ist sauer auf ihre Freundin, auch die Mitglieder der Caelum fühlen sich von ihrem Verrat hintergangen. Immer wieder versucht Reyna ihr Vertrauen wiederzugewinnen.

Durch den ganzen Stress, den Druck, die Probleme und die Zurückweisung ihrer Freunde fühlt sie sich immer schlechter und innerlich nervös. Sie kann ihre Seele nicht mehr wandern lassen. Erst im Laufe der Geschichte verzeihen ihr ihre Freunde und Cadan hilft ihr wieder bei der Wanderung.

Auch mit den Gestaltwandlern gibt es wieder Probleme. Leith bietet Reyna einen gefährlichen Deal an, der sie fast ihr Leben kostet. Doch was tut sie nicht alles für ihre Freunde.

Glen liegt nach dem Vorfall im ersten Band im Koma und kämpft ums Überleben. Felicity lernt ihre Gabe zu kontrollieren und ist nun endlich bereit, mithilfe ihres Gespürs eine Hydra zu finden. Und dies schafft sie auch. Doch diese Hydra ist näher als gedacht.

 

Meine Meinung

Nachdem ich den ersten Teil der Reihe regelrecht verschlungen habe, musste ich gleich mit dem zweiten Buch weiterlesen. Anfangs war die Geschichte jedoch eher schleppend. Ich verstand auch nicht recht, warum Felicity nun so sauer auf Reyna war und aus welchem Grund sie ihr so lange die kalte Schulter zeigte. Natürlich wäre ich auch verletzt, wenn sie mir ihr Geheimnis nicht verrät, einem anderen Mann jedoch schon. Aber Reyna hatte auch gute Gründe dafür.

In diesem Band erfährt man auch einiges über Reynas leibliche Eltern und warum Belinda sie großgezogen hatte. Dieses Informationen lüfteten sehr viele Geheimnisse und man erkennt nun einige Zusammenhänge. Auch über die Gesellschaft der Pharos wird viel preisgegeben.

Merkwürdig fand ich jedoch, dass Reyna aus ihren Fehlern anscheinend nie lernt. Wieder einmal begibt sie sich in Gefahr und erzählt es niemandem. Sie setzt ihr Leben aufs Spiel, um drei ihrer Mitschüler zu helfen. Warum sie jedoch die Caelum oder zumindest Feliz nicht miteinbezog verstehe ich bis jetzt nicht. Diese Unternehmung war von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen und kostete sie fast das Leben.

Womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte, war der Tod von Glen. Im ersten Band wurde er als Mörder verdächtigt, dann liegt er lange Zeit im Koma und nun muss er auch noch sterben? Bei diesen Zeilen rang ich mit den Tränen. Glen war zwar immer etwas merkwürdig, aber nach seinem Tod erfährt man sehr viel über ihn und lernt ihn zu verstehen.

Eine Person kann ich bis jetzt nicht richtig einschätzen. Leith. In manchen Momenten ist er egoistisch und benutzt Reyna für seine Zwecke. Dann ist er wieder freundlich und kümmert sich um das Mädchen.

Etwas seltsam war auch die Tatsache, dass Reyna alles kann. Sie hat zwar keine Ahnung, dass sie eine Pharos ist, kann aber ihre Seele wandern lassen – ohne Probleme. Sie erfährt, dass sie vielleicht eine Hydra ist und schafft es gleich beim ersten Mal in diese Welt einzutauchen, die gesuchte Seele zu finden und in ihren Körper zurückzubringen. Merkwürdig. Vor allem wenn man bedenkt, dass Feliz, die mit dem Wissen aufgewachsen ist, monatelang üben muss, um ihre Seele wandern zu lassen und ihr Gespür einsetzen zu können.

Aber auch in diesem Teil kommen die überraschenden und unerwarteten Wendungen nicht zu kurz. Immer wieder musste ich mich komplett neu auf die Geschichte und ihre Personen einlassen. Diese Art der Geschichten liebe ich, da sie einfach nicht vorhersehbar sind.

 

Fazit

Auch den zweiten Teil habe ich verschlungen und ich werde heute noch mit dem Lesen des dritten Teiles beginnen.

 

Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne.

eure

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Bild: Amazon

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