Schon wieder krank – Der Kampf gegen die Killerviren

Die Nacht von Freitag auf Samstag. Alles schläft.  Gegen 3 Uhr wacht mein Mini auf und weint. Vielleicht hat er bloß schlecht geträumt? Im Halbschlaf versuche ich ihn zu beruhigen. er schläft auch sogleich weiter. Eine halbe Stunde später das gleiche Spiel, nur diesmal lässt er sich nicht beruhigen, also hole ich ihn zu uns ins Bett. Der Schlaf ist mehr schlecht als recht. In die Tiefschlafphase komme ich nicht mehr. Nun liege ich da, mit meinem kleinen Mini im Arm, jammernd und auch nicht mehr richtig zum Schlafen zu bewegen.

Der nächste Morgen offenbart, was ich in der Nacht schon ahnte: Mein kleiner Mann ist krank. Wieder einmal.

 

Kindergartenbazillen

Der Arme. Das sind sicher wieder irgendwelche Viren, die er aus dem Kindergarten heimgeschleppt hat. Dabei dachte ich anfangs noch, sobald er in den Kindergarten geht, habe ich wieder etwas mehr Zeit für mich und kann mich zumindest vormittags ausgiebig um den kleinen Minime kümmern, den Haushalt machen, in Ruhe kochen oder sonst was. Ha, denkste! Wie naiv war ich eigentlich?

Rotzende Nase im Dauerlauf, Magen-Darm-Virus, grippale Infekte, Noroviren. Hatten wir alles schon. Die Letzteren haben aber nur uns Eltern getroffen. Ich kann euch sagen, Noroviren sind echt übel. Und noch übler sind sie, wenn beide Eltern betroffen sind und die Kinder gesund. Da übersteht man dann wirklich nur noch irgendwie den Tag.
Eltern müssen doch funktionieren, da darf man sich nicht erlauben, krank zu sein. Wie kann man es bloß wagen!

 

Alles hat doch irgendwann ein Ende

Seit fast einem Jahr geht er nun schon täglich in die Krippe. Irgendwann muss das Krankwerden doch aufhören.

Dass es anfangs schwierig wird, lass ich mir ja einreden. Da gleicht das Immunsystem quasi einer tabula rasa. Das unbeschriebene Blatt, das erst mal fertig werden muss mit den ganzen Keimen, Viren und Bazillen, die dort lauern. Wie lange kann das schon dauern? Zwei, drei Monate? Ich wurde eines besseren belehrt.
Mittlerweile könnte ich echt Apotheker sein, so viele Mittelchen hab ich daheim. Zäpfchen, Salben, Säfte – alles was das Herz begehrt. Dank sei der Pharmaindustrie.

 

Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann.

Und kaum glaubt man, man hat es geschafft. Peng! Schon wieder krank. Schon wieder irgendwelche Viren. Vorbei der Traum, das Kind hätte jetzt ein Immunsystem.
Neue fiese Bazillen, die wohl über Nacht mutiert sind, greifen uns an.

Einigen von euch kommt das sicher bekannt vor. Aber wie ihr seht, ihr seid nicht alleine damit. Auch anderen ergeht es nicht besser.

Ich hoffe noch, dass das alles ein Ende nimmt. Irgendwann vielleicht. Aber irgendwann kommt ja auch die Schule. Neue Örtlichkeiten, neue Kinder, neue Viren.
Schicksal nimm deinen Lauf…

 

eure

PS: Über ein „Gefällt mir“ auf unser Facebookseite würden wir uns natürlich auch sehr freuen 🙂


 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.